Skaten in Bremen und umzu

Hohe Luftfeuchtigkeit - Nichts für Warmduscher

Aufgrund der geradezu einladenden Wettervorhersage trafen sich 11 - mehr oder weniger - enthusiastische Radler pünktlich zur geplanten Tour ins Teufelsmoor. Nachdem eigentlich alle den Treffpunkt trockenen Rades erreicht hatten, wurde die Luftfeuchtigkeit pünktlich zum Start dann doch etwas höher.

Nach ca. 1,5 km gab es erste Fragen wie weit wir denn wohl fahren wollen. Bei Kuhsiel dann die erste Pause zwecks wechseln in besagter Luftfeuchtigkeit angemessene Kleidung. Trotz leiser Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Unternehmens ging es unverdrossen weiter. Über viele kleine Wege abseits des Autoverkehrs näherten wir uns, mit - meistens - moderatem Tempo, Worpswede.

Da uns - Gott sei Dank - keine blendenden Sonnenstrahlen den Blick auf die wunderschöne Landschaft entlang unseres Weges verwehrten, konnten wir diese in vollen Zügen genießen. Den Kommentaren der Teilnehmer war jedenfalls immer wieder Zustimmung zur Routenführung zu entnehmen. In Neu-Helgoland gab es dann den nächsten Boxenstop, hier war aber noch nicht auftanken das Thema, das Bedürfnis war eher gegenteilig. Auch wurde kurz die Idee diskutiert auf dem Rückweg einen Abstecher in die Lilienthaler Landsauna einzuplanen. Die Rufe nach einem Heißgetränk wurden nun doch lauter und meine Schätzung - noch ca. 5 - 6 km zum Schameika - wurden durch ein entsprechendes Hinweisschild bestätigt.

So erreichten wir in zügiger Fahrt gegen 15:30 besagte Raststätte, wo Gerds Wunsch nach einem Grog leider nicht erfüllt werden konnte. Ansonsten gab es aber Kaffee, Kuchen und alles was das Radlerherz sonst noch so begehrte. Einige Teilnehmer mußten leider feststellen, daß wasserabweisend nicht gleichbedeutend mit wasserdicht ist, aber im gutgeheizten Lokal waren auch diese Probleme schnell behoben.

Frisch gestärkt und frohen Mutes ging es dann auf den Rückweg. Da der Autor dieses Berichtes sich nun auch entschlossen hatte seine Schutzhose gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit anzuziehen war es natürlich klar, daß sich umgehend besagte Luftfeuchtigkeit dramatisch reduzierte. Feucht wurde es dann trotzdem, da die Atmungsaktivität solcher Kleidungsstücke leider nur in Werbebroschüren glaubhaft gemacht werden kann.

Auch diesmal stimmte die alte Bauernregel : Zurück gehts immer schneller. Und so erreichten 9 - sicher ein wenig erschöpfte, aber insgesamt begeisterte - Radler nach ca. 55 km kurz nach 18:00 Uhr das Haus am Walde.

Ach so, wenn dem aufmerksamen Leser da eine Diskrepanz zur Anzahl der FahrerInnen am Start aufgefallen sein sollte: Jörg mußte auf Grund von anderen Verpflichtungen die Gruppe vorzeitig verlassen und der für die Routenführung Verantwortliche brachte die Gruppe zwar noch sicher an die Bremer Stadtgrenze, verabschiedete sich dann aber dort und machte sich auf den für ihn kürzeren Heimweg.

Alles in allem eine gelungene Tour, mein Dank an alle die dabei waren.

Strampelnde Grüße
Michael

PS. Falls der geneigte Leser in meinem Bericht ein Wort vermisst welches mit R beginnt, 5 Buchstaben hat und mit n endet, so ist das kein Zufall, denn ich war schließlich dabei und ich bin trocken wieder zu Hause angekommen.

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