Skaten in Bremen und umzu

Bilder und Eindrücke - Flämingtour 2007

Hallo, liebe Fläming-SkaterInnen!

Einige von euch sind dem Aufruf gefolgt und haben Eindrücke, Bilder und Erlebnisse der Flämingtour zu Papier oder Email gebracht. Dafür ein großes Dankeschön!
Mit den Worten von Blockland-Bernd „Ich fand es klasse, dass wir am Ende wieder alle zusammen waren“ wünschen wir euch nun viel Spaß beim Lesen und viel Freude beim Anschauen der tollen Bilder, die auf der Tour entstanden sind.

Bezeichnend für Fläming 2007 und die gute Stimmung ist nicht nur das Foto oben, sondern auch das Foto unten.
Wer selber
nass geworden ist, weiß was gemeint ist...

Es war ein Schönes Wochenende, bei dem das More nicht zu kurzgekommen ist.

Ich kannte den Rundkurs, haben diesen zuvor zweimal zu zweit, aber jeweils "nur" an zwei Tagen gemeistert. In der Gruppe läuft es eben viel besser, so dass es eigentlich keine Schwierigkeit ist, die landschaftlich reizvolle und hügelige Strecke an einem Tag zu schaffen. Wichtig sind eben Pausen. Schließlich haben alle, die am Vormittag gestartet sind, den Rundkurs trotz widriger Umstände beenden können.

Ich denke hierbei insbesondere an den Regenguss gegen Mittag. Als ich die nasse Truppe sah, wie diese im Lokal eintraf, dachte ich, zumindest ein Teil wird aufgeben. Schließlich floss Christiane das Wasser aus den Handschützern. Wir hatte da gut lachen, hatten zuvor vor dem Lokal auf einem Baumstamm auf die restliche, dann nasse Gruppe gewartet. Die ankommende Regenwolke haben wir zwar gesehen, aber total unterschätzt. Als der Guss drohte zu beginnen, hatten wir es glücklicherweise nur einige Meter bis zum sicheren Lokal.

Aber auf die Sonne ist doch Verlass. Sie kam wieder hervor, trocknete und wärmte die Nassen wieder auf. Aber es gab ja noch Schwimmen, Grillen und Lagerfeuer mit ausgiebigen Gesprächen bis tief in die Nacht. Somit ein gelungenes Event.

All mein Dank geht an die Organisatoren. Ich beziehe hierbei auch Dieter mit seiner Führsorge für die "langsamere" Gruppe mit ein. Auch in 2008 wird es (hoffentlich) lauten: Auf nach Petkus (oder Werder?).

Michael König

Fläming war richtig super.

Ich bin auch im trockenem Team gefahren. Waren eine gute Gruppe und die Geschwindigkeit war auch in Ortnung.

Fand auch klasse, dass wir am Ende wieder alle zusammen waren.

LG
Bernd

Am Freitag musste nach Ankunft trotz drückender Hitze natürlich schon die erste Ehrenrunde auf Inlinern gedreht werden

Die Superidee eines einzelnen Herrn setzten die meisten von uns im Anschluss in die Tat um: Ein Abkühlungsbad im ganz entzückend kleinen Freibad, wo wir uns auch den Hunger für das anschließende Grillen holten.

In der Nacht wurde das Outdoor-Schauspiel: "Blitz und Donner über Fläming" gegeben und heftige Windböen mit entsprechendem Regen machten fast jede Hoffnung zunichte, dass wir am nächsten Tag überhaupt skaten konnten. Aber siehe da: Der Samstag erwachte leicht verweht, ein bisschen regnerisch, mit positiven Wettertendenzen. So machten sich die ersten gegen 11 Uhr vormittags auf den großen Rundkurs, der tatsächlich im Laufe der Fahrt auf 100 km (in Worten hundert!) erweitert wurde. Trotz Regens, der einen Teil der Gruppe kalt erwischte, hat hier niemand aufgegeben. Ein Grund, mächtig stolz zu sein!

Nicht ganz so "mutig" wie diese Gruppe wagten einige von uns sich nach einem vormittäglichen Besuch im nahe gelegenen Jüterbog (zwei verschiedene Kirchtürme!) auf den 45 km-Rundkurs, Zu sechst düsten wir durch die traumhaften Fläming-Landschaft, pflückten unterwegs reife Kirschen und wurden dabei von gutem Wetter belohnt. Die Biker-Kneipe "Burn-out" (Hier war der Name Programm), ca. 10 km vor Streckenende muss gewusst haben, was wir brauchen und so schlemmten wir sehr leckere King-Size-Kuchenstücke mit Erdbeeren und Rhabarber. Ach ja: Mit Sahne!

Eine liebevolle Einzelunterweisung auf dem kleinen 12km RK diente dazu, dass am nächsten Tag todesmutig der nächstgrößere Rundkurs in Angriff genommen wurde, sicher mit Erfolg. Viele Grüße von dieser Stelle an unsere "Neue"!

Nachdem wir abends mit allen Gruppen und Grüppchen wieder vereint waren und auch der Sonne ordnungsgemäß beim Untergehen zugesehen hatten (dazu diente ein kleiner Spaziergang durch die Felder), beschlossen wir den Abend am Lagerfeuer hinterm Haus.

Rundherum wieder ein sehr schönes Erlebnis: traumhafte Landschaft, liebe Menschen, viel Spaß und Skaten bis zum Abwinken.

Judith

Hey Ihr Lieben,

ging es euch auch so wie mir? Von der Flämingtour wohlbehalten und glückselig daheim angekommen, nix wie Beine hoch und erstmal alle Eindrücke sacken lassen! Meine Fotos habe ich erst nach einer Woche komplett gesichtet und ein paar zu meinen Favoriten auserkoren, die ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten möchte! Ein kleines Resümee in kurzen Stichworten:

- Anreise absoluter Spaßfaktor durch klasse Fahrgemeinschaft; mit Jörgi und Christiane J. unzählige Kräuterbonbons vertilgt und mitgenommenes Equipment verglichen (Müsliriegel auf Platz eins!)

- Ankommen ...ist bekanntlich alles! Wir waren nicht die ersten in Fläming. Was wiederum den Vorteil hatte, dass wir von den bereits Eingetroffenen herzlich willkommen geheißen wurden!

- Zuteilung der Zimmer, keine große Sache! Ich schlafe also zwei Nächte direkt unterm Dach, jo. Wie jetzt???...okay...! Sachen nach oben geschleppt, alle Fenster aufgerissen...passt schon!

- Eine Runde skaten, aufi geht's! Gleich irgendwie mitten drin. Es ist schwül aber das Skatefieber hat mich gepackt. Mitgeführte Trinkmenge austesten...will ja schließlich auf den morgigen Tag gut vorbereitet sein.

- Danach ins kühle Nass und dann Abendbrot...habe ich in der Zwischenzeit seit der Ankunft eigentlich mal geatmet?! Der Abend wird lang...nette Unterhaltungen runden den Tag ab.

- Die erste Nacht...glaube ich nix geträumt! Gutes oder schlechtes Zeichen? Eben wie ein Stein geschlafen! Ein guter Start in den Samstagmorgen vertreibt...Hunger und Sorgen. Kaum etwas runter bekommen beim opulenten Frühstück.

- Jetzt geht's los, jetzt geht's looooooooooos...mit ordentlich Proviant in sämtlichen Taschen Aufbruch zum Rundkurs. Anzahl der Kilometer egal. Die Gruppendynamik zieht mich mit. Aus einer großen Gruppe wird schließlich eine Sechsertruppe, denen ich mich anschließe.

- RK 1...Kilometer abreißen und die Natur auf mich wirken lassen. Toller Teamgeist. Dem plötzlichen Regen noch gerade entkommen. Glück oder Bestimmung? Pause zur Stärkung, Kohlenhydrate aufnehmen. Lassen die Kräfte nach, einfach an den Vordermann hängen...(-; oder im Windschatten fahren.

- Das letzte Stück der Strecke, der Mörderanstieg durch den Wald, sollte noch einmal eine Herausforderung werden. Geschafft...wie fühl ich mich? Fragt nicht...! Nur noch duschen und entspannt zum gemütlichen Teil des Abends übergehen.

- Ein Lagerfeuer durfte auch nicht fehlen! Bernd und ich ergriffen die Initiative. Als erfahrene Pyromanen hatten wir nach kurzer Zeit ein stattliches Feuer in Gang gebracht. Gemütlichkeit machte sich breit.

- Die Nacht wurde lang und die ein oder andere Weinflasche geleert. Alternativ machten auch andere Spirituosen (???) die Runde!

- Der Morgen danach...! Waaaaaaaaaaas, schon aufstehen? Freie Gestaltung der restlichen Zeit war angesagt. Für meine Fahrgemeinschaft stand fest, nichts körperlich anstrengendes zu unternehmen. So fuhren wir zu einem nahegelegenen See und belagerten im Anschluss ein Eiscafe! Kalorienzufuhr war schließlich wichtig nach den Strapazen der letzten Tage!

Macht´it jut und bis demnächst
Dunja

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